Alternativ-Therapien für Fersensporn

Neben schulmedizinischen Behandlungsansätzen besteht auch die Möglichkeit, Alternativ-Therapien bei Fersensporn durchzuführen. Sie bestehen zum Großteil aus heilpraktischen Verfahren, die sich beispielsweise an der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oder der Naturheilkunde orientieren. Allen Alternativ-Therapien ist gemeinsam, dass sie sanft wirken und kaum Nebenwirkungen hervorrufen. Ihre Wirksamkeit ist allerdings wissenschaftlich nicht belegt oder noch nicht gänzlich erforscht. Viele alternative Therapieansätze sind daher unter Experten umstritten.

 

Sind Standard-Therapien jedoch nicht von Erfolg geprägt, sollten alternative Behandlungsverfahren nicht unversucht bleiben!

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) 

Spezifische Leiden wie der Fersensporn können auch mit den Methoden der traditionellen chinesischen Medizin behandelt werden. Zu den gängigsten Heilverfahren der TCM gehört die Akupunktur. Daneben verfügt die fernöstliche Heilkunst aber noch über weitere effektive Heilverfahren, die bei Fersensporn zum Einsatz kommen. Dazu zählen das Medi-Taping, die Trigger-Osteopraktik, die Laser-Akupunktur, die Vitalpilzbehandlung und die sogenannte Moxa-Therapie.

Homöopathie

Fersensporn lässt sich auch homöopathisch behandeln. Das homöopathische Mittel der ersten Wahl ist Hekla Lava, das vom Vulkan Hekla auf Island stammt. Auch weitere Homöopathika wie zum Beispiel die sogenannten Fersensporn-Tropfen können eine Besserung der Beschwerden herbeiführen. Darüber hinaus sind auch Schüssler-Salze gegen Fersensporn in Gebrauch. Homöopathische Arzneien sind zwar nicht verschreibungs- und rezeptpflichtig, vor Gebrauch sollte aber immer Expertenrat eingeholt werden.

Laser-Behandlung

Die Therapie mit einem sogenannten Softlaser ist ebenfalls eine Alternative zu den herkömmlichen Schmerztherapien. Dazu werden gebündelte Lichtstrahlen (LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) auf niedrigem Energie-Level direkt auf die schmerzende Körperzone gerichtet. Treffen die Energien auf das entzündete Gewebe, setzen sie dort Stoffwechsel- und Reparatur-Prozesse frei. Darum zählt die Laser-Therapie auch zu den sogenannten stoffwechselaktivierenden Therapie-Ansätzen: Sie stimuliert den Stoffwechsel und die Energieproduktion in den Zellen, fördert die Durchblutung, begünstigt den Abbau von Entzündungsstoffen, unterstützt die Nährstoffversorgung des Gewebes und drosselt das Schmerzempfinden. Eine Laser-Behandlung ruft bei korrekter Ausführung weder Schmerzen noch Nebenwirkungen hervor.

Phytotherapie

Heilkräuter und Heilpflanzen gehören mittlerweile zum festen Repertoire schulmedizinischer Behandlungsansätze und ergänzen oftmals die konservativen Heilverfahren. Am häufigsten werden Heilpflanzen und -kräuter wie Beinwell, Zinnkraut oder Rhododendron bei Fersensporn eingesetzt. Aber auch die Murmeltierfett-Salbe oder die sogenannte Goethepflanze sollen Linderung verschaffen. Die Heilwirkung all dieser Pflanzen und Kräuter beruht auf ihren entzündungshemmenden, durchblutungsfördernden und schmerzlindernden Wirkstoffen.

Hausmittel

Altbekannte Hausmittel gibt es auch gegen Fersensporn. Sie wirken sanft und sind bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfrei. Darüber hinaus sind sie im Vergleich zu Medikamenten äußerst preisgünstig. Zu den bekanntesten Hausmitteln gegen Fersensporn zählen Eismassage, Fußbäder und Gewürzbalsam.

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie soll in erster Linie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Diese Alternativ-Therapie gegen Fersensporn gründet sich auf die Annahme, dass die Bioelektrizität des Körpers grundsätzlich mit umgebenen Magnetfeldern in Wechselbeziehung tritt. Auf diese Weise soll der Stoffwechsel aktiviert werden, die Durchblutung angeregt, die Sauerstoffversorgung verbessert und das Immunsystem angekurbelt werden.