Homöopathie

Homöopathische Behandlungsmethoden zählen zu den sogenannten Naturheilverfahren. Die Homöopathie arbeitet zwar mit pflanzlichen Stoffen, darf aber nicht mit der Pflanzenheilkunde, der sogenannten Phytotherapie, verwechselt werden. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „ähnliches Leiden“. Das Grundprinzip der Homöopathie lautet demnach: Gleiches mit Gleichem heilen (lat. similia similibus curentur). 

Kleine Mengen von Naturstoffen, die ähnliche Symptome auslösen wie die Erkrankung selbst, sind demnach als Heilmittel geeignet, da sie die Selbstheilungskräfte des Körpers stimulieren. Ein Beispiel: Gelber Jasmin (Gelsemium), der in großen Dosen eingenommen wird, ruft Fieber und Abgeschlagenheit hervor. Da dies zwei typische Grippesymptome sind, ist der gelbe Jasmin einer der wichtigsten Bestandteile in homöopathischen Arzneimitteln gegen eine Influenza. 

 

Homöopathische Mittel sollten nicht in Eigenregie eingenommen werden. Lassen Sie sich vor Therapiebeginn von einem kundigen Arzt oder Homöopathen beraten und die Mittel von ihm zusammenstellen. 

 

  1. Hekla Lava D3: Hekla Lava ist eine Vulkanasche, die vom isländischen Vulkan Mount Hekla stammt. Sie soll bei der Behandlung vieler Knochenveränderungen helfen und wird daher bei der Therapie von Osteoporose, Fersensporn und Zahn- und Kieferproblemen eingesetzt. Nach ungefähr drei Wochen Einnahme soll schließlich eine Schmerzlinderung eintreten. 
  2. Schüssler-Salze: Einige Betroffenen schreiben auch Mineralsalzen eine schonende und nebenwirkungsarme Heilkraft bei Fersensporn zu. Hierbei werden zu bestimmten Tageszeitpunkten Calcium fluoratum Nr. 1, Calcium phosphoricum Nr. 2 und Ferrum phosphoricum Nr. 3 eingenommen. Auch eine äußerliche Anwendung in Form von Kompressen ist möglich. 
  3. Komplex-Homöopathika: Die sogenannten Komplex-Homöopathika sind homöopathische Arzneimittel, die aus einer speziellen Mischung homöopathischer Wirkstoffe bestehen. Ihre Zusammensetzung ist im wahrsten Sinne des Wortes komplex, weshalb sie nur von einem erfahrenen Homöopathen gemischt werden sollten. 
  • Fersensporn–Tropfen: wenig bekannt, aber sehr hilfreich sollen die homöopathischen Fersensporn-Tropfen  sein. Sie werden aus den Mitteln Calcium Carbonicum D10, Graphites D10, Pulsatilla D6, Rhododendron D6 und Valeriana D6 gemischt. Experten empfehlen, zehn Tropfen drei Mal am Tag zu sich zu nehmen.  
  • Heclaoss-Pulver: Heclaoss ist ein Komplex-Homöopathikum. Das Pulver besteht aus Hekla Lava D2, Calcium sulfuricum D2, Calcium Fluoratum D3 und Hepar sulfuricum D4. Dreimal pro Tag eine Messerspitze eingenommen, soll die Wirkung nach frühestens zwei und spätestens vier Wochen eintreten.