Magnetfeldtherapie

Die nicht-invasive Magnetfeldtherapie gegen Fersensporn ist eine naturheilkundliche Methode zur Behandlung von Schmerz- und Krankheitszuständen aller Art. Magnetische Heilverfahren waren schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern üblich. Laut aktueller Studienlage ist es nicht eindeutig erwiesen, ob sich die Magnetfeldtherapie positiv auf Verletzungen und Entzündungsprozesse im Körper auswirkt. Allerdings zeigen einige Untersuchungen, dass sich dieses Verfahren zumindest erfolgreich gegen Schmerzen einsetzen lässt.

Grundlagen und Wirkung der Magnetfeldmethode

Die Magnetfeldtherapie gegen Fersensporn beruht auf der Annahme, dass jedes gesunde Gelenk mit einem Elektrofeld umgeben ist. Diese elektrischen Felder sind dafür verantwortlich, dass sich Knorpelstrukturen, Muskeln und Bindegewebe ständig ab- und wieder aufbauen. Krankheiten, Verletzungen und Funktionsstörungen blockieren aber die elektrischen Felder. Genauer gesagt, verändern Entzündungen oder Verwundungen die Ausrichtung von Atomteilchen im Gewebe. Die Folge: Der Organismus kann sich nicht mehr aus eigener Kraft regenerieren. 

Anwendungsgebiete

Da sich die Magnetfeldtherapie erwiesenermaßen zur Schmerzbehandlung eignet, wird sie bei folgenden Krankheiten angewandt: Arthrose, Arthritis, Rheuma, Tennisarm, Kalkschulter, Fersensporn, Ischias, Muskel- und Sehnenverletzungen, Regelbeschwerden, Poliomyelitis und diabetische Neuropathie. Weitere Einsatzgebiete sind Immunschwäche, Infekte, Allergien, Wirbelsäulenerkrankungen, Menstruationsschmerzen und Blutdruckprobleme. 

Durchführung und Dauer der Methode

Die elektromagnetischen Vibrationen werden mit Hilfe eines Magnetkissens, einer Magnetspule oder einer Magnetmatte auf die betroffene Körperstelle übertragen. Die Behandlung kann im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden und dauert etwa 15 Minuten.

Üblicherweise umfasst eine Magnetfeldtherapie bei Fersensporn fünf bis zehn Einzelsitzungen. Mit spürbaren Effekten ist aber erst nach einigen Wochen zu rechnen. 

Vor-und Nachteile der Magnetfeldtherapie

Die Behandlung mit Magnetfeldern ist völlig schmerz- und nebenwirkungsfrei. Manche Patienten berichten lediglich von einem Kribbeln. Aufgrund mangelnder Wirksamkeitsbelege werden die Kosten für eine Magnetfeldtherapie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Selbst die privaten Versicherungsträger erstatten nur selten die Therapiekosten.