Akupunktur

Die Akupunktur zählt zur traditionellen chinesischen Medizin (auch als TCM bekannt). Sie ist damit ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Heilmethode, die seit mehr als 5.000 Jahren in Fernost erfolgreich praktiziert wird. Üblicherweise wird Akupunktur in Deutschland bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen eingesetzt, wie zum Beispiel bei Gelenkleiden, diversen Wirbelsäulensyndromen und Kopfschmerzen.

Die Akupunktur zählt zur traditionellen chinesischen Medizin (auch als TCM bekannt). Sie ist damit ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Heilmethode, die seit mehr als 5000 Jahren in Fernost erfolgreich praktiziert wird. Üblicherweise wird Akupunktur in Deutschland bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen eingesetzt, wie zum Beispiel bei Gelenkleiden, diversen Wirbelsäulensyndromen und Kopfschmerzen.

 

Die Akupunktur ist keine bloße Schmerzbehandlung, sondern dient im weiteren Sinne der Ursachenforschung. Denn es wird nicht nur nach der eigentlichen Schmerzstelle gesucht, sondern auch nach allen Körperzonen und -Funktionen, die mit dem Schmerz zusammenhängen. Schließlich gibt es nach der chinesischen Akupunktur-Lehre insgesamt 54 energetische Leitbahnen (Meridiane), die verschiedene Körperareale miteinander verbinden. 

Grundlagen und Ansatzpunkte der Akupunktur

Die chinesische Medizin definiert Krankheit als Schwächezustand des Menschen. Fersensporn entsteht demnach aufgrund einer Schwächung der „Nierenenergie“. Diese „Nierenenergie“ gilt innerhalb der TCM als bedeutendster Energiespeicher des Körpers und steht in direkter Wechselwirkung mit den Knochen. Außerdem verläuft die Nierenleitbahn genau durch die Ferse. Mithilfe von Akupunktur soll der gestörte Energiefluss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden: Verminderte Energiepotentiale müssen hierfür aufgebaut und energetische Blockaden gelöst werden. Darum lautet ein Leitspruch in der Chinesischen Medizin: „Wo es fließt, da schmerzt es nicht; wo es schmerzt, da kann es auch nicht fließen.“ 

Vorgehen und Behandlungsdauer

Grundsätzlich werden bei einer Akupunktur dünne, lange Nadeln millimetertief in die Haut eingeführt. Sie werden dabei an den Energiebahnen platziert, die den Schmerz beeinflussen sollen. Im Fall von Fersensporn können also bestimmte Punkte wie Ohren, Hände, Unterschenkel, Fersen und Rücken mit Nadeln behandelt werden. Gegebenenfalls wird die Akupunktur mit Moxa kombiniert, einem traditionellen chinesischen Heilkraut, das den Blutkreislauf stimulieren und das Immunsystem stärken soll. 


Eine Akupunktur-Therapie umfasst 10-15 Sitzungen. Eine Einzelsitzung dauert in der Regel ca. 30 Minuten. Meist zeigt sich schon nach wenigen Akupunktur-Behandlungen eine Besserung der Symptome. Manchmal braucht es aber auch mehrere Wochen, bis die Beschwerden gelindert sind. 

Vorteile und Nachteile der Akupunktur

Die Akupunktur selbst wird von manchen Betroffenen als schmerzhaft und unangenehm empfunden. Auch ist die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode sehr individuell geprägt und wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Aufgrund mangelnder Wirksamkeitsnachweise werden die Kosten für eine Akupunktur von den Krankenkassen überhaupt nicht oder nur für bestimmte Krankheitsbilder übernommen. Dafür sind Nebenwirkungen wie Blutungen an den Einstichstellen der Nadeln oder Infektionen überaus selten.