Vitalpilz-Behandlung

Die Traditionelle Chinesische Medizin weiß Vitalpilze bereits seit Jahrtausenden effektiv in der Heilkunde einzusetzen. Dabei werden die einzelnen medizinisch wirksamen Pilze nicht einzeln eingenommen, sondern miteinander kombiniert, um die Wirkung zu verstärken. Die Wirksamkeit der Vitalpilzbehandlung gegen Fersensporn ist jedoch aus wissenschaftlicher Perspektive nicht hinreichend belegt. 

Austernpilze (Pleurotus ostsreatus)

Der Austern-Seitling wird vorrangig bei Gelenkerkrankungen und Knochenkrankheiten angewandt. Die Inhaltsstoffe sollen die Produktion von Knorpel- und Knochenstrukturen fördern und so das Risiko einer Osteoporose durch Knochenentkalkung vermindern. Darüber hinaus kräftigt dieser Heilpilz Sehnen, Bänder und Bindegewebe, so dass sich der Fersensporn nach und nach abbauen kann. 

Mu-Err (Auricularia auricula-judae)

Mu-Err, Black Fungus, Judasohr, Holunderpilz, Holunderschwamm, Ohrlappenpilz, Wolkenohrpilz – hinter all diesen Namen verbirgt sich das Judasohr. Mineralien, Spurenelemente und B-Vitamine machen ihn zu einem wertvollen Therapeutikum gegen Entzündungen. Darüber hinaus enthält dieser Pilz die Substanz Adenosin, welches als Bestandteil des zellulären Energiebrennstoffs und anderer Hormone die Durchblutung fördert, die Blutgefäße erweitert und die Fließeigenschaften des Blutes (Viskosität) verbessert.

Reishi-Pilze (Ganoderma lucicum)

Der Reishi-Pilz oder auch glänzender Lackporling genannt, besitzt in Asien klingende Beinamen wie „göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ oder „Pilz des ewigen Lebens“. Er liefert ebenfalls viele verschiedene Biovitalstoffe. Diese helfen dabei, Schmerzen zu lindern, den Organismus mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen und die Entgiftungsfunktion der Leber zu unterstützen. Die TCM nutzt diese Vitalpilzbehandlung bei Fersensporn auch allgemein zur Therapie von Muskel- und Sehnenerkrankungen. 

Shiitake-Pilze

Mit dieser Pilzsorte werden vor allem Bindegewebsschwächen, Durchblutungsstörungen und Gelenkbeschwerden behandelt. Seine Wirkung beruht auf Vitaminen (Folsäure, Vitamin B6, Provitamin D), Mineralien (Eisen, Kalzium, Kalium, Zink), Polysacchariden (Lentian, Alkaloide) und Aminosäuren.

Therapiedauer und Dosierung

Die Regeltherapiezeit beträgt bei einer Vitalpilzbehandlung gegen Fersensporn mindestens drei bis sechs Monate. Die fertigen Vitalpilz-Mischungen sind in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver erhältlich. Da die Dosierung individuell angepasst werden muss, ist stets ein Experte um Rat zu fragen. Sollte es zu Kopf- oder Magenschmerzen kommen, ist eine zwei tägige Pause einzulegen, bevor die Behandlung mit einer geringeren Dosis fortgesetzt werden kann.